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Rudolf Hausner (1914 bis 1995) gilt heute als bedeutendster Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Sein Lebenswerk war die Erforschung des eigenen Selbst und der Bestandteile, aus dem es zusammengesetzt ist. Er entwickelte Archetypen wie Adam und Anima, die allgemeingültig sind, er erforschte das Leben mit den Mitteln der bildenden Kunst.

Hausner war Maler. Die Druckgrafik spielt in seinem Werk aber eine bedeutende Rolle: Mit den Möglichkeiten, die diese Techniken ihm boten, schuf er aus seinem "Gruppenrepertoire" immer nue Bildideen und fand neue Antworten auf neue Fragen.

Die Ausstellung in Bad Steben zeigt 82 Druckgrafiken, die von den sechziger Jahren bis Mitte der neunziger Jahre entstanden. So kann in dieser Schau der "Entwicklungsroman", den das Werk Rudolf Hausners darstellt, gut nachvollzogen werden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.